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Schwimmen

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Kaderstruktur

Das Kadersystem bildet die Grundlage für die Auswahl von Sportlerinnen und Sportler für eine gezielte Förderung. Diese ermöglicht insbesondere die Rahmenbedingungen für erfolgreiche sportliche Karrieren. Der Kaderstatus ist darüber hinaus Kriterium für viele weitere Fördereinrichtungen wie die Olympiastützpunkte, Bundesstützpunkte, Landesverbände, Vereine, etc.

Die Kaderberufung der Bundeskader Paralympischer Kader (PAK), Perspektivkader (PK), Nachwuchskader 1 (NK1) sowie des Nachwuchskader 2 (NK2), erfolgt nach Erfüllung der allgemeinen und spezifischen Kaderkriterien des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS)[1].

Die Landeskader (LK) werden unter Erreichung der Landeskadernormen vom jeweiligen Landesverband benannt. Die Landeskadernormen sollten auf den Empfehlungen des DBS beruhen.

 

Abbildung 1
Kaderpyramide des DBS.

Abbildung 2
Im Vergleich zur idealtypischen Kaderpyramide stellt diese Abbildung die Entwicklung der tatsächlichen Kaderzahlen über die vergangenen Jahre dar (entnommen aus dem Factsheet Para Schwimmen). Ein pyramidenartiger Aufbau der Kaderstufen ist dabei nicht stetig zu erkennen: Teils sind höhere Kader in größerer Anzahl vertreten als in niedrigeren Stufen, die untersten Kaderstufen sind im Verhältnis deutlich schwächer besetzt als der Spitzenbereich. Als eine mögliche hierfür kann bspw. angeführt werden, dass die Verbleibdauer in der Spitze des Para Sports grundsätzlich deutlich länger sein kann als im olympischen Sport, sodass Sportlerinnen und Sportler teils sehr lange in den höchsten Kaderstufen verbleiben. Dass die untersten Stufen (für einen pyramidenartigen Aufbau zu) schwach besetzt sind, kann möglicherweise auf die kleine Zielgruppe an Aktiven zurückzuführen sein, damit aber auch einen Hinweis darauf geben, dass die Ausbildung an der Basis noch enorme Potentiale birgt.