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Para
Schwimmen

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Trainerstruktur

Sportlerinnen und Sportler stehen im Optimalfall Heim-, Landes-, Stützpunkt- und Bundestrainerinnen und Bundestrainer zur Verfügung (abhängig vom Kaderstatus). Diese sollten im Sinne der Sportlerinnen und Sportler eine verantwortungsvolle Zusammenarbeit anstreben. Heimtrainerinnen und Heimtrainer können Vereins-, Landes- oder Stützpunkttrainer im DBS- oder DSV-Bereich sein.

Ein inklusives Training ist zu favorisieren, da die Strukturen des DSV in vielen Landesverbänden besser entwickelt sind als im DBS (vgl. Abb./Factsheet) und der gesellschaftliche Auftrag zu mehr Inklusion auch den organisierten (Leistungs-)Sport betrifft. Neben besseren Trainingsbedingungen in personeller und materieller Hinsicht werden hier insbesondere Sportlerinnen und Sportler mit leichteren Behinderungen von den personen- und leistungsstarken Trainingsgruppen profitieren.

Sofern möglich, sollte jeder Landesverband bestrebt sein eine hauptamtliche Stelle für Landestrainerinnen und -trainer in Vollzeit einzurichten. Das Aufgabengebiet sollte dabei in Abhängigkeit der vorhandenen Strukturen des Landesverbandes und dessen Entwicklungspotenzials definiert werden. Mögliche Hauptaufgaben können dabei u.a. sein (Beispiele entstammen der gelebten Praxis):

  • Talentsuche
  • Verantwortung von Stützpunkttraining:

als tägliches Training mit eigener Trainingsgruppe oder als regelmäßiges Angebot (Wochenendlehrgänge, Vorbereitung von Wettkämpfen etc.)

  • Anleitung und Unterstützung der Vereinstrainerinnen und Vereinstrainer:

Hospitationen und Austausch vor Ort, Feedbacks zu Trainingsdokumentation/-methodik und technischen Anpassungen, Vermittlung an Trainerinnen und Trainer mit vergleichbaren Aktiven (ähnliche Behinderung, ähnliches Umfeld etc.) für weiteren Austausch

Beispiel aus Hessen

Thomas Hoppe

Thomas Hoppe ist Landestrainer für Para Schwimmen beim Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (HBRS) (Foto. Michael Lapp).

„Ich will in alle Teile des Landes und Landesverbandes wirken, indem ich regelmäßig Lehrgänge für unsere hessischen Para Schwimmerinnen und Schwimmer anbiete und versuche alle Beteiligten im Schwimmsport für inklusives Arbeiten zu begeistern. Dafür fahre ich gerne in die Vereine und begleite Trainerinnen und Trainer wie Sportlerinnen und Sportler in der Umsetzung.“