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Anna-Lena Forster fährt eine scharfe Linkskurve um eine blaue Streckenfahne
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Anna-Lena Forster Portrait
Para Ski Alpin

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Ski Alpin

Anna-Lena Forster

Wie jeder andere auch den Berg runter wedeln, die Aussicht zu genießen und sich einfach frei zu fühlen - das ist Skifahren und gibt mir unheimlich viel Lebensqualität.

Vom Monoskikurs zur Paralympics-Siegerin

Skiurlaub mit einem körperlich behinderten Kind – für meine Eltern anfangs unvorstellbar. Doch bei einer Veranstaltung am Bodensee entdeckten sie das Monoskifahren. Die Paralympics-Athletin Gerda Pamler begeisterte sie, doch ich war damals noch zu klein. Jedes Jahr wurde gemessen, ob ich endlich ins Monoskigerät passte. Mit sechs war es so weit: erster Skikurs im Kaunertal. Es folgten weitere Kurse, ein Platz im Nachwuchsteam und erste Rennen. Mit elf fuhr ich ins Trainingslager, später bei nationalen und internationalen Wettkämpfen mit. Mit 15 startete ich im Europacup, mit 17 im Weltcup. Noch im selben Jahr wurde ich Vizeweltmeisterin im Slalom, qualifizierte mich für die Paralympics 2014 in Sochi und gewann 2× Silber, 1× Bronze. Seither bin ich Teil des Nationalteams. Heute habe ich 4× Gold, 4× Silber, 1× Bronze bei Paralympics sowie 10× Gold, 5× Silber, 4× Bronze bei Weltmeisterschaften – und über 60 Weltcupsiege. Die Initialzündung: das Jugendlager in Vancouver 2010.

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