Bild
Linn Kazmaier und Guide Florian Baumann in der Kurve
Bild
Linn Kazmaier Portrait
Para Biathlon

Para
Biathlon

Linn Kazmaier

„No ned huadla“, das bedeutet so viel wie nur keine Hektik. Denn nur dann schafft man es beim Biathlon, ein kontrolliertes und fehlerfreies Rennen zu laufen, und hat somit die nötige Ruhe am Schießstand. 

Skisport von klein auf

Schon früh war ich sportbegeistert: Mit zwei Jahren stand ich zum ersten Mal auf Alpinski. Da meine Eltern selbst Skifahrer sind, nahmen sie mich oft mit auf die Alb. Mit acht entdeckte ich beim Schnupperkurs meine Leidenschaft für Para Biathlon – und damit für Para Ski nordisch. Kurz darauf trat ich der Skizunft Römerstein bei. Als einziges Kind mit Behinderung unter Nichtbehinderten war das Training anfangs herausfordernd, doch wir fanden immer Lösungen. Bald startete ich bei Langlaufrennen im nichtbehinderten Bereich. Mein erstes Biathlonrennen lief ich 2019 bei den Deutschen Meisterschaften in Oberhof. Im März 2021 feierte ich mit 14 mein Weltcupdebüt in Planica. Ich freue mich auf das, was kommt, und will mich sportlich wie persönlich weiterentwickeln.

logo-team-paralympics