Para
Badminton
Rick Hellmann
Wir müssen nur entscheiden, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist. - „Gandalf“
Sport war schon früh ein wichtiger Teil meines Lebens. Als Kind war ich viel schwimmen und laufen. Mit elf Jahren dann der Schock: Eine zusätzliche Ader aus meinem Herzen war ins Rückenmark gewachsen und hatte dort Nerven gequetscht – die Diagnose lautete inkomplette Querschnittlähmung. Aber den Spaß am Sport habe ich mir nie nehmen lassen. Ich begann mit Rollstuhlfechten, wurde sogar deutscher Vize-Meister im Florett und träumte damals schon von den Paralympics. Eine zufällige Begegnung auf einem Bahnsteig in Berlin veränderte alles: Ich wurde zu einem Probetraining beim RSC Berlin eingeladen – mein Weg zurück in den Para Sport. Ich probierte vieles aus, von Rollstuhlbasketball bis Para Tischtennis. Am Ende hat mich aber Para Badminton gepackt – und dabei bin ich geblieben.